Schreck lass‘ nach …

… oder, wie mir das Herz in die Hose rutschte

Es war im März 2018, als ich Yumipumi selig hinterm Vorhang im Wohnzimmer schlummern sah. Das war von Anbeginn ihr Lieblingsplatz. Ich hatte ein paar Hausarbeiten zu erledigen, z.B. Müll raus bringen und da es empfindlich frisch draußen war, hatte ich den Plan, ein Feuer im Ofen anzuzünden. Ich lehnte die Haustüre vorsichtig und leise ran, um Holzscheite ins Haus zu holen, die gegenüber des Eingangs am Schuppen aufgestapelt waren. Mit einigen Scheiten auf dem Arm kam ich zurück ins Haus, schloss die Tür leise und entzündete ein Feuer.

​Ich wunderte mich über den rotgelben Schatten vor der Haustür, der durch das Butzenglas tanzte und dachte so bei mir, für die Briefträgerin sei es eigentlich noch zu früh. Dann schoss es mir eiskalt den Rücken rauf und runter, ich öffnete die Tür – wer saß da mit ganz gewissensschwerer Miene: 

YUMI !

Da schlich sich das kleine Yumitier still und leise in Wolfsmanier aus dem Haus, sah mir unbemerkt zu, wie ich mich durch den Holzstapel wühlte und muss sich dann hinter irgendeinem Strauch versteckt haben … So schnell kann’s gehen, dass der kleine Liebling Unsinn anstellt, der auch hätte um einiges böser ausgehen können. Der Schreck saß mir den ganzen Tag lang noch in den Knochen.

Aber – lest selber in den Bildern.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s