Stille Sehnsucht

Yumi sucht ihre Schwestern

Dieses verschwommene Bild aus ihren ersten Tagen bei uns erinnert mich an Yumis stiller Sehnsucht nach ihrer Mama, ihren Schwestern und ihrer bis dahin gewohnten Umgebung. Den sich im dunklen Fenster spiegelnden Hund forderte sie mit feinstem Fiepen wiederholend zum Spielen auf, bekam aber nie eine Antwort. Erst nach Tagen schien sie begriffen zu haben, dass sie den Kollegen „auf der anderen Seite“ nicht erreichen kann und tagsüber war dieser auf seltsame Weise  verschwunden. 

​Die Spiegelung wirkt durch die Brechung größer, so als sei Klein-Yumi auf der anderen Seite schon erwachsen.

​Es war schon Herz zerreißend zu sehen, wie sehr ihr all die anderen Vierbeiner zu fehlen schienen. Ich ließ ihr damals dennoch genügend Raum, ihre Trauer ausleben zu können und wenn es nur jeweils einige Minuten waren, bis sie wieder zu mir kam mit irgendeinem ihrer Spielzeuge in ihrer kleinen Schnute. Am liebsten schien sie ihren Knutscheknochen aus Leinengeweben zu haben.

Mit ihrem ersten Knutscheknochen. OMG, ist sie da noch klein!

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