Im neuen Zuhause

Am 25. Dezember 2017 war es soweit: wir holten unser Hundebaby im Alter von 10 Wochen zu uns nach Hause. Ich war sehr aufgeregt, weshalb ich mit Übelkeit zu kämpfen hatte. Obwohl Yumi nicht mein erster Hund war, hatte ich doch Respekt vor dieser besonderen Rasse. Ich hatte Erfahrungen mit einem Puli, einem Ungarischen Hirtenhund, mit einem Neufundland-Leonberger-Mix (immerhin eine riesen Hündin, die aber extrem lieb und folgsam war, eben ganz typisch neufi-gemütlich) und einem Lhasa Apso Pärchen (auch so eigensinnige Kollegen aus Tibet, aber eben sehr klein). Ein Akita aber ist zumindest für mich die hundische Königsdisziplin in jeder Hinsicht. Immerhin ist diese Rasse noch sehr nahe am Wolf und das lassen diese Spezies auf vier Pfoten auch gerne mal raushängen … 😀

Unser ganz besonderes Weihnachtsgeschenk an uns selber pupste sich also von nun an durch seine ersten Tage im neuen Zuhause.

Als Baby und in insbesondere den ersten 1 1/2 Lebensjahren war Yumi recht ängstlich, also sehr untypisch für diese Rasse. Das liegt Yumi in den Genen. Auch ihre Schwestern und einige Hunde des ersten Wurfes der Mutterhündin waren auffällig. Wir hatten also nicht nur einen Akita in die Spur zu bringen, sondern den Angsthund in Yumi aufwendig zu bearbeiten. Viele Einzeltrainingsstunden in der Hundeschule waren nötig, bis sie mit Umwelt und Co. ihren Frieden machen konnte. Es brauchte verschiedene Erfahrungen mit drei Hundeschulen, um schließlich die richtige im vierten Anlauf für uns gefunden zu haben. Bei der Trainerin Jenny haben wir alle richtig Spaß! Alle Tierärzte und Trainer aber gaben unabhängig voneinander ihre Statements zum Verhalten der kleinen Welpenmaus ab: schlecht sozialisiert! Hinzu gesellte sich natürlich die rassespezifische Reserviertheit. Die darf beim Akita nicht unterschätzt werden. Ängstlichkeit aber darf nicht sein! Yumis Züchter zogen ihre Konsequenzen und nahmen die Mutterhündin aus der Zucht. Yumi besucht bis dato gerne die Hundeschule und ist deutlich aufgeschlossener fast allem gegenüber, denn Menschenansammlungen hasst sie nach wie vor, gerät aber zum Glück nur noch äußerst selten in Panik.

Eines aber ist mal klar: wir lieben Yumi über alles! Sie ist insbesondere mir eine ergebene, treue Gefährtin, die mich excellent lesen kann und umgekehrt. Ich genieße es, ihr Vertrauen zu haben.

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