Zuckerschock

Benjiro und seine Langhaarschwester Daiya sind zum Knutschen süße Welpen! Daiyas Wolle wird in Kürze so richtig loswachsen. Langhaarakitas sehen unfassbar niedlich aus. Benjis Fell hingegen wird rassetypisch bleiben. Einige Akitas bergen in sich ein Langhaar-Gen. Wird dieses von Mutter- und Vaterhund gleichermaßen getragen, kann sich dieses auf manch einen Nachkommen vererben wie es weiter unten auf zwei Fotos von Benjiros Geschwistern aus dem W-Wurf des KiYama Kennels aus dem Jahre 2017 zu sehen ist. Von acht Welpen wurden die langen Haare auf drei von ihnen vererbt. Waki und Wakumo haben die selben Eltern wie Benji und sind somit Vollgeschwister.

Benji lief gestern das erste Mal eine extra für Welpen gebaute, flachstufige Treppe hinunter in den Garten wie mir Sibylle mitteilte. Natürlich meckerte er fleißig dabei wie es so typisch ist, wenn etwas neu für den kleinen Kerl ist. 😀

Hinterher aber rannte Benjiro mit stolz geschwollener Brust durch den großen Zaubergarten der Züchter, berichtete Sibylle weiter.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sibylle Rother, KiYama

Glück

gestern fuhren wir vom Norden der Republik ins Westfälische und besuchten ein erstes Mal unseren kleinen, zauberhaften Benji-Racker und seine liebevollen und zugewandten Züchter Sibylle und Armin.

Sibylle hatte extra einen lecker Kuchen gebacken und es war mir, als würden wir einander schon lange kennen. Na-klar standen die Hunde im Vordergrund und ich war von unserem Rüden vollkommen verzaubert, aber das Züchterpaar unterhält neben all den tollen Akitas einen naturnahen Zaubergarten, der mich und Martin ebenfalls sehr beeindruckte. Darin summen und brummen Bienen und Hummeln, es gibt viel Raum für Wassertiere, Vögel und Libellen. Natürlich ist das bunte Areal auch gleichzeitig ein Rennparadies für die große Hundemeute. Wir erlebten einen rundum schönen, erfüllten Nachmittag mit Menschen, die viel Liebe zu ihren Hunden, der Zucht und der Umgebung in der sie leben, haben! Ich bin voller Dankbarkeit.

Benjiros Mama Seiya ist die beste Mama, die ich mir vorstellen kann (ohne andere tolle Hundemütter herabstufen zu wollen, sondern einfach nur meinen Eindruck in Worte fassen zu können). Sie ist spürbar erfahren, strahlt entsprechend Ruhe aus und hat ein überaus freundliches Wesen. Ich konnte sie sogar umärmeln und knutschen – selten bei Akitas – und sie leckte mir zärtlich die Ohren und stupste ein paarmal meine Nase. Akitas wünschen meistens ein Mindestmaß an Distanz. Streicheln ja, wenn’s denn sein muss, aber richtig umarmt werden von Fremden ist nicht so ihr Ding. Sie sind halt japanisch distanziert. Unsere Seelen aber schienen einander zu kennen.

Die Begegnung mit Vater Shin verlangte speziell mir erst einmal viel Respekt ab, denn er ist ein beeindruckender Brecher von Wolf und der unangefochtene Herr im Hause Rother. Das strahlte der Riese mit jedem einzelnen Haar seiner typvollen Mähne aus. Auch ihn konnte ich streicheln. Ich hatte allerdings das Gefühl, ihn fester anpacken zu müssen, damit der Bursche überhaupt etwas spürt. 😀 So macht man das doch bei Elefanten?

Ich konnte mit so vielen Akitas knuddeln. Alle Hunde waren ausnahmslos menschenzugewandt. Jede Hundenase wollte zuerst geherzt werden. Das war ein tolles Erlebnis. Viel Liebe im Kennel KiYama! ❤ Zuletzt war ich von Kopf bis Fuß voller Hundesabber, dass ich Daheim erst einmal duschte. 😀 So ist das mit einem großen, munteren Rudel!

Unsere Yumi musste hinter einer Glaswand fern vom Rudel darben, es hätte sonst eine Beißerei gegeben und wäre aus Hygienegründen u.U. gefährlich für die Welpen geworden. Das war ein gutes Training für das Festigen ihrer Frustrationstoleranz. Es hat ihr nicht geschadet. Sie ist nach der langen Autofahrt und den vielen neuen Eindrücken heute einfach nur ein wenig müder als normal.

Was für ein Glück, aus einer grandiosen Zucht einen Rüden bekommen zu dürfen!

Ich lasse einfach Bilder sprechen, die wir gestern einfangen konnten.

Hochsommer

Mit Yumi in den sommerlichen Feldern am Nachmittag war herrlich. Es wehte ein leichter, kühler Wind, der die Hochsommersonne erträglich machte.

Yumi schnüffelte ausgiebig, erledigte ihre Geschäfte und ich trainierte immer wieder mal das Bei-Fuß-Gehen, insbesondere dann, wenn Fahrradfahrer oder Menschen mit ihren Hunden an uns vorbei gingen. Das Rückruftraining ist ebenfalls immer wieder angezeigt, zumal das Yumitier allmählich ernsthaft zu bemerken scheint, dass sie ein Jagdhund ist. Sie nimmt immer wieder verschiedene Fährten auf und schnüffelt diesen derart intensiv nach, dass sie kaum etwas drumherum mitbekommt.

In letzter Zeit wird sie hin und wieder „witzig“ – beißt wie ein Welpe in die Leine und/oder der Rückruf klappt eher suboptimal. Deshalb frische ich immer wieder insbesondere diese Königsdisziplin auf. Na klar, habe ich auch das eine oder andere Bestechungsleckerli in der Tasche 😉 und natürlich sorge ich für ausreichend Spaß. Stumpfes Training allein brächte nicht viel Befriedigendes – schon gar nicht beim Akita. Eine gute Balance aus Training und Freispiel macht den Erfolg. Jede Menge Lobhudeleien fangen ihre süßen Ohren ein, die sich unaufhörlich wie Antennen in alle Richtungen drehen.

2Kilo-Marke

Vermutlich heute oder morgen knackt unser kleiner Wolf die 2Kilo-Marke. Er wächst und gedeiht und – pennt! 😀 Wachsen strengt an und verbraucht ungeheure Energien. Im Prinzip heißt es die ersten Wochen Milch schlürfen und schlafen.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sibylle Rother.

Kuscheln

Jeden Abend bittet Yumi mich mit ihrem speziellen Blick an den Boden, damit sie intensiv beschmust werden kann. Das genießt sie sehr – ich ebenfalls. Besonders gern hat sie Streicheleinheiten an den Ohren und am Bauch. Sie mag es auch, wenn ich ihren Rücken kräftig massiere. Ich „trainiere“ ganz nebenbei und flüchtig Berührungen an den sensiblen Pfoten. Mittlerweile bleibt sie dabei ganz entspannt – meistens jedenfalls.

Im Spiel

Gestern spielten die beiden akitanischen Mini-Fellnasen ein erstes Mal zaghaft miteinander.

Ich freue mich sehr, dass die Züchterin uns so zugewandt mit Fotos und neuen Ereignissen versorgt. So können wir virtuell aus der Entfernung Benjiros Entwicklung miterleben.

Die puschelige Schwester hat es sich auf Benji sichtlich bequem gemacht, nachdem sie ausgiebig sein Maul untersucht hatte.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Sibylle Rother, Akita Kennel KiYama