Glück

gestern fuhren wir vom Norden der Republik ins Westfälische und besuchten ein erstes Mal unseren kleinen, zauberhaften Benji-Racker und seine liebevollen und zugewandten Züchter Sibylle und Armin.

Sibylle hatte extra einen lecker Kuchen gebacken und es war mir, als würden wir einander schon lange kennen. Na-klar standen die Hunde im Vordergrund und ich war von unserem Rüden vollkommen verzaubert, aber das Züchterpaar unterhält neben all den tollen Akitas einen naturnahen Zaubergarten, der mich und Martin ebenfalls sehr beeindruckte. Darin summen und brummen Bienen und Hummeln, es gibt viel Raum für Wassertiere, Vögel und Libellen. Natürlich ist das bunte Areal auch gleichzeitig ein Rennparadies für die große Hundemeute. Wir erlebten einen rundum schönen, erfüllten Nachmittag mit Menschen, die viel Liebe zu ihren Hunden, der Zucht und der Umgebung in der sie leben, haben! Ich bin voller Dankbarkeit.

Benjiros Mama Seiya ist die beste Mama, die ich mir vorstellen kann (ohne andere tolle Hundemütter herabstufen zu wollen, sondern einfach nur meinen Eindruck in Worte fassen zu können). Sie ist spürbar erfahren, strahlt entsprechend Ruhe aus und hat ein überaus freundliches Wesen. Ich konnte sie sogar umärmeln und knutschen – selten bei Akitas – und sie leckte mir zärtlich die Ohren und stupste ein paarmal meine Nase. Akitas wünschen meistens ein Mindestmaß an Distanz. Streicheln ja, wenn’s denn sein muss, aber richtig umarmt werden von Fremden ist nicht so ihr Ding. Sie sind halt japanisch distanziert. Unsere Seelen aber schienen einander zu kennen.

Die Begegnung mit Vater Shin verlangte speziell mir erst einmal viel Respekt ab, denn er ist ein beeindruckender Brecher von Wolf und der unangefochtene Herr im Hause Rother. Das strahlte der Riese mit jedem einzelnen Haar seiner typvollen Mähne aus. Auch ihn konnte ich streicheln. Ich hatte allerdings das Gefühl, ihn fester anpacken zu müssen, damit der Bursche überhaupt etwas spürt. 😀 So macht man das doch bei Elefanten?

Ich konnte mit so vielen Akitas knuddeln. Alle Hunde waren ausnahmslos menschenzugewandt. Jede Hundenase wollte zuerst geherzt werden. Das war ein tolles Erlebnis. Viel Liebe im Kennel KiYama! ❤ Zuletzt war ich von Kopf bis Fuß voller Hundesabber, dass ich Daheim erst einmal duschte. 😀 So ist das mit einem großen, munteren Rudel!

Unsere Yumi musste hinter einer Glaswand fern vom Rudel darben, es hätte sonst eine Beißerei gegeben und wäre aus Hygienegründen u.U. gefährlich für die Welpen geworden. Das war ein gutes Training für das Festigen ihrer Frustrationstoleranz. Es hat ihr nicht geschadet. Sie ist nach der langen Autofahrt und den vielen neuen Eindrücken heute einfach nur ein wenig müder als normal.

Was für ein Glück, aus einer grandiosen Zucht einen Rüden bekommen zu dürfen!

Ich lasse einfach Bilder sprechen, die wir gestern einfangen konnten.

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