Routine

Futter ist für Benji, der bereits in der 17ten Lebenswoche ist, nach wie vor das Allergrößte! Er will ja schließlich auch ein großer, starker Bär werden, sagt er. Er hat sich in unseren Tagesablauf schon prima eingefügt, läuft mit zeitweilig kleinen, bockigen Eselseinlagen schon prima an der Leine, kann den Urin tagsüber schon einige Stunden kontrolliert halten und schläft nachts bereits locker sieben Stunden lang durch. Ich kann deshalb seit einigen Tagen wieder, statt auf dem Wohnzimmersofa, in meinem Bett schlafen – eine Wohltat nach sieben Wochen! Mein Rücken freut sich!

Ich ließ Benji nachts hin und wieder fürs kleine Geschäft in den Garten und wollte ihn eigens dafür nicht schlaftrunken die Treppe vom Schlafzimmer ins EG schleppen. Nachts schläft Benji nun also in einem großen Hundekäfig, den wir im Schlafzimmer platzierten, damit er nicht mit Yumi rumtollt und wir ihn besser kontrollieren können. Er kuschelt sich gern in den mit einem Tuch umhüllten Käfig ein und schlummert ganz zufrieden und selig.

Seit ein paar Tagen ist Benji im Zahnwechsel. Immer wieder einmal hatte Yumi dieser Tage kleine Blutflecken auf dem Fang. Beim miteinander Raufen und sich spielerisch im Fell und Fang des anderen Verbeißen, wurden Benji buchstäblich locker sitzende Milchzähne gezogen. Ganz praktisch! 😉

Sein linkes Ohr hebt sich gaaaanz langsam. Er ist echt ein Gemütlicher, lässt sich mit allem viiiiieeeel Zeit! Bloß nicht zuviel Spannung auf einmal, lieber in Ruhe ’ne Tasse japanischen Tee schlabbern … 😉

Verstärkt trainiere ich mit ihm den Rückruf, der am letzten Samstag in der Hundeschule schon ganz prima klappte, als wir Benjiro durch ein Mensch-Hundespalier zu mir laufen ließen.

Es lässt sich allmählich eine gewisse Alltagsroutine erkennen und das tut uns allen gut. Yumi liebt ihren kleinen süßen Bruder und lässt sich von ihm knutschen und anknabbern. Noch aber spaziere ich getrennt mit den beiden akitanischen Rabauken, ansonsten würden sie mich wild spielend mit ihren Leinen fesseln oder sich unrettbar ineinander verknoten. Gemeinsam laufen wir zur Zeit nur, wenn Martin einen der Hunde führt. Yumi lasse ich dann meistens frei laufen. Den Freilauf trainiere ich vorerst mit Benji allein. Beide frei laufend, potenziert sich deren Lust auf Rennen und Tollen. Dabei entfernen sie sich zu schnell zu weit von uns. Dabei ist mir gar nicht wohl und es zerschlägt unnötig den Rückruf bei Yumi und erschwert diesen im Training mit Benjpoo. Erst muss der Rückruf perfekt sitzen – bei beiden! Yumi beherrscht ihn perfekt, sofern ich mit ihr allein unterwegs bin. Zu zweit aber ist das nochmal eine ganz andere Hausnummer …

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