Rockerherz

Im Augenblick will er es aber mächtig wissen und deshalb greifen wir konsequent durch. Wir arbeiten noch immer viel an der Leinenführigkeit und endlich ist die Leine beim Fußgehen auch mal locker. Unser Benji hat mitunter eine laaaaange Leitung im Training und das Testosteron im Blut des gut 8 Monate alten Rüden macht die Erziehung nicht gerade leichter.

Wie gut, dass ich Yoga kann … andernfalls wären meine Gelenke allesamt verraten und verkauft. 😄 Einen Akitarüden in die Spur zu bringen ist schon recht anspruchsvoll. Zum Glück aber kommt bei unserem Youngster derweil unmissverständlich an, wann ich Ernst mache.

Das aktuelle Thema ist die Leinenaggression. Diese kauft man sozusagen mit einem Akitarüden gratis mit ein – ist zumindest häufiger der Fall. Da diese bei Benji territorial besonders ausgeprägt ist, wird uns seine Trainerin demnächst in unserer Wohnumgebung aufsuchen, uns beobachten und mit Tipps versorgen. Auch wir Menschen müssen mit korrigiert werden, damit sich Fehlverhalten weder in uns noch im Hunde verhärten. Ich bin zuversichtlich, auch wenn die Erziehung viel Geduld erfordert – und flexible Gelenke –

… und Humor!

Immer wieder findet man – neben anderen Rassen – insbesondere männliche Akitas in der Tierschutzorganisation „Akitas in Not“ in der Vermittlung und beinahe ausnahmslos ist in den Beschreibungen vermerkt, die Hunde hätten auch schon ihre Menschen gebissen. Es ist so wichtig, wirklich konsequent zu erziehen und an sich selbst und den Hund zu glauben. Denn ein großer Rüde in pubertären Phasen fordert nicht nur mentale sondern auch körperliche Souveränität, sofern man das so ausdrücken kann.

So traurig, wenn so tolle Hunde aufgegeben und schließlich abgegeben werden. Man kann auch einen anspruchsvollen Akita erziehen. Es bedarf wirklich viel Geduld, Zeit, Know How, gute Unterstützung einer versierten Trainerperson und viiiiiel Liebe. Akitas sind so wundervoll! Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Das zeigt uns unsere Yumi.

Nasenarbeit, immer wieder knackige Trainingseinheiten, lange Spaziergänge, auch mal Quatsch machen, sprich: miteinander Spaß haben, ist immens wichtig. Dann schaut einen die Fellnasen auch entspannt und zufrieden in die Augen und man verzeiht dem Rocker so einige Dickschädeligkeiten.

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